Christlich Demokratische Union Deutschlands
 
     
     
 
   Aktuell
   Termine
   Vorstand
   Service

Realisierung der Neckarbrücke Ladenburg

Die CDU Seckenheim gratuliert Ministerpräsident Mappus zu seinem Amtsantritt und mahnt gleichzeitig die Realisierung der Neckarbrücke Ladenburg an

Der CDU-Ortsverband Seckenheim gratuliert Herrn Ministerpräsident Mappus in einem persönlichen Schreiben zu seinem Amtsantritt als Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg und wünscht ihm allzeit die Fortune, die man für eine erfolgreiche Regierungspolitik braucht.

Gleichzeitig mit dem Glückwunschschreiben ruft der Vorsitzende des Ortsverbands Dr. Stephan Kranz die dringend notwendige Weiterführung der Landesstraße L597 mit Neckarbrücke Ladenburg in Erinnerung. Dabei stellt er auch aus Sicht der CDU dar, dass mit diesem Thema sowohl der Landtagsabgeordnete Klaus Dieter Reichardt (CDU) als auch der Seckenheimer Ortsverband in einem dauerhaften Dialog mit Herrn Innenminister und Bezirksvorsitzenden Rech stehen.

In seinem Schreiben macht Dr. Kranz noch einmal deutlich, dass der Mannheimer Stadtteil Seckenheim und die Gemeinde Ilvesheim schon lange auf eine Beruhigung des jeweiligen Ortskerns warten, was seitens der Politik immer wieder zugesagt wurde.

Seit Jahrzehnten leiden Seckenheimer und Ilvesheimer Bürgerinnen und Bürgern unter der starken Belastung des Durchgangsverkehrs, der auf Seckenheimer Seite täglich bis zu 15.000 Fahrzeuge über Hauptstraße und bestehende Brücke nach Ilvesheim führt und in der Ilvesheimer Schlossstraße regelmäßig bis zu 20.000 Fahrzeuge ausmacht. Die Durchfahrt von Seckenheim und Ilvesheim bewirkt darüber hinaus einen nicht unerheblichen Umweg, um in die nördlich des Neckars gelegenen Gemeinden zu gelangen. Aus diesem Grund weist Dr. Kranz deutlich darauf hin, dass die Brücke bei Neckarhausen/ Ladenburg wesentlich umwelt- und menschenfreundlicher ist! Im Seckenheimer Ortszentrum ist neben der einzigen MIV-Brückenquerung zwischen Heidelberg und Mannheim auch der zentrale Umsteigeort des ÖPNV. Diesem doppelt hohen Verkehrsaufkommen ist der zentrale Platz, "Seckenheimer Planken" genannt, derzeit sklavisch untergeordnet. Da eine Sanierung des Platzes und der Hauptstraße aber unumgänglich ist, und es im Sinne lokaler Nahversorgung unbedingt erforderlich ist dem örtlichen Handel bessere Bedingungen (Platzgestaltung, Parkbuchten u.s.w.) zu verschaffen, ist eine zeitnahe und zielführende Neugestaltung nur dann wirklich möglich, wenn durch die besagte Neckarbrücke mit entsprechender Weiterführung der Landesstraße L597 der Ortskern merklich weniger Durchgangsverkehr zu ertragen hat. Dr. Kranz stellt hierzu klar heraus, dass Seckenheims Ortsentwicklung und Zukunftsfähigkeit ganz maßgeblich vom Bau der Neckarbrücke bei Ladenburg abhängen.

Über Parteigrenzen hinweg behält die Seckenheimer Bevölkerung das gesamte Thema stets im Auge. Besonders deutlich zeigte sich die breite Unterstützung für eine rasche Realisierung der
Weiterführung der Landesstraße L597 an der Unterschriftensammlung unter der Überschrift "Seckenheim und die Region brauchen die Entlastung jetzt!", die der Seckenheimer Bezirksbeirat mit aufgrund der Initiative von Dr. Kranz zusammen mit den lokalen AGENDA-Gruppen durchgeführt hat. Wesentliche Forderung bei dieser Aktion war, dass die Bürgerinnen und Bürger
die Diskussionen um die Trassenführung leid sind und die umgehende Realisierung der planfestgestellten Variante (1a) gefordert wird. Des weiteren wurde damit auch zum Ausdruck
gebracht, dass man sich gegen jeden Versuch wendet das gesamte Projekt durch zusätzliche Varianten unnötig zu verzögern. Die gesammelten Unterschriften konnte der Bezirksbeirat Seckenheim am 24. Juli 2008 den zuständigen Landtagsabgeordneten überreichen.

Die CDU Seckenheim erwartet von der Landespolitik und speziell von Ministerpräsident Mappus, alles in seinen Kräften stehende zu tun und seinen Einfluss im Land geltend zu machen, die ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Fortführung der Landesstraße L597 auf Grundlage der planfestgestellten Variante 1a voranzutreiben, damit einer baldigen Entlastung des Seckenheimer Ortskerns nichts mehr im Wege steht.

Dr. Kranz erinnert zuletzt in seinem Schreiben an den letzten Besuch von Stefan Mappus in Seckenheim, am 03. Februar 2005. Bei diesem Besuch habe er ihm als damals zuständigen Verkehrsminister des Landes zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Reichardt die Notwendigkeit der Neckarbrücke Ladenburg vorgetragen. Da auch der zum damaligen Zeitpunkt amtierende Ministerpräsident Teufel das Projekt als vordringlich für die Region eingestuft hatte, habe er die Seckenheimer Bitte mit den Worten kommentiert: "Wenn's der Chef will, werden wir das machen!".

Da er nun der "Chef" sei, so Dr. Kranz, wolle man im Namen aller Seckenheimer Bürgerinnen und Bürger seine persönliche Unterstützung für das dringende Projekt anmahnen.

Bild: Ministerpräsident Mappus zusammen mit Jochen Güniker, Dr. Stephan Kranz, MdL Klaus Dieter Reichardt, Frau Elly Sieron, Frau Anneliese Ratz, Stadträtin Marianne Seitz

Ticker


 
© CDU Mannheim Seckenheim 2012